Diamanten..

... sind für immer!
Dieses Gebilde hat sich über einen langen Zeitraum hinweg bei mir eingeschlichen, viele Monate, sogar Jahre, wenn ich meine Erfahrungen mit den Merkabah-Meditations-Protagonisten und meine instinktive Vorsicht und Abneigung dagegen mitzähle.
Vor ca. drei oder vier Wochen kamen wiederholt Bilder in mir auf, wo ich in einem Würfel saß und eine sinnvolle innere Raumaufteilung finden sollte. Dann in den vergangenen fünf Tagen ging auf einmal alles sehr schnell und "es" war da. Sobald die Struktur klar war und ich anfing damit zu arbeiten, spürte ich eine enorme Intensität.

Ich hatte schon früher Reihen von aufeinandergestapelten Würfeln gesehen, so als ob jeder Würfel ein Pixel eines Lichtstrahls sei, oder ein Photon, und die Genauigkeit dieser Reihen war unvermindert und perfekt über unbegrenzte Entfernungen, jedoch hatten diese aneinandergereihten Lichtwürfel keine innere Struktur. 
Ich war auch immer wieder an die Macht des kubischen Steins in Mekkah erinnert, der allerdings in der materiellen Dimension existiert.

Bei kürzlichen Gesprächen mit einem guten Freund über die Visionen, die wir in dieser Krisen- und Übergangszeit erhalten, sagte er mir, er habe ein gehörntes Gürteltier gesehen. Ich machte mich schlau über die Bedeutung des Gürteltiers und fand, daß seine Verteidigungsstrategie dieselbe ist, die sich in der Meditation mit dem Würfel eröffnet hatte, die Gestalt einer Kugel im Inneren des Würfels, in deren Zentrum man sich zurückziehen kann. Die Kugel berührt den Würfel an genau sechs Punkten, nämlich an den jeweiligen Mittelpunkten der Seitenflächen. Im Inneren der Kugel befindet sich ein Diamant in der Form einer doppelten Pyramide mit einer quadratischen Basis und je vier gleichseitigen Dreiecken nach oben und unten. Jedes dieser gleichseitigen Dreiecke formt die Basis eines Tetraeders, welches nach außen zeigt. (die "Hörner" des Gürteltiers). Die Spitzen dieser acht Tetraeder liegen genau in den acht Ecken des Würfels, welcher in eine zweite, größere Kugel paßt. Die acht Tetraeder ergeben zusammen auch die Form der berühmten Merkabah, allerdings ist die Ausrichtung des menschlichen Körpers darin eine andere. Als Randbemerkung: Das ist der Grund, warum die Merkabah-Meditationen so gefährlich für die spirituelle Gesundheit und Balance sind. Ich halte sie für ein Dämonenwerkzeug, um die Manifestation des Diamantenbewußtseins zu verhindern. Das Diamantenbewußtsein ist komprimierter, kleiner und von stabiler Orientierung. Die Struktur der Merkabah ist so angelegt, daß sie rotiert, expandiert und Richting und Fokus verliert.
Zu den beiden Kugeln: Die größere schließt die Ecken des Würfels ein und die andere befindet sich im Inneren des Würfels und schließt nur den zentralen Diamanten ein. Wenn man sich die Würfel aufeinandergestapelt vorstellt, dann überlappen die größeren Kugeln und bilden auf diese Weise eine Struktur mit gemeinschaftlich geteilten Räumen und Interdependenz. Das geht nur gut, wenn eine respektvolle und friedliche Atmosphäre herrscht, und keine Versuche unternommen werden, Machtmißbrauch zu betreiben und über die eigenen Grenzen hinaus zu expandieren.
Diese Struktur der sich überlappenden Kugeln ist die Matrix, die bei den Merkabah-Meditationen entfaltet wird und sie erlaubt ein Eindringen und eine Kontrollübernahme von anderen Kugeln, solange diese nicht fest in ihrem eigenen Diamantenzentrum verankert sind. Eine solche Verankerung ist aber aufgrund der falschen Ausrichtung des menschlichen Körpers - der Kopf befindet sich in einem der Tetraeder, also in einem der "Hörner"- unmöglich.
Die kleineren Kugeln berühren sich nur an den sechs Mittelpunkten der Würfelseiten und das stellt eine Struktur von unerschütterlicher Stabilität, und Rückzug hinter eine unüberwindliche Verteidigungslinie dar. Die Verführung zur Expansion und zum Immer-Größer-Besser-Werden etc. ist die Signatur des Dämonengeiststroms, die verdichtete und destillierte Essenz des Ego. Der Schutz des Diamantenbewußtseins hängt von einem freiwilligen Rückzug ab und der Zustimmung zum Kleiner-Werden anstelle von immerwährender Ausdehnung.

Des Weiteren, wenn man die Würfel aufeinander stapelt, wird man bemerken, daß die sich ergebenden leeren Räume genau die Form weiterer Diamant-Doppelpyramiden haben.
Tatsächlich teilt jeder Diamant eine seiner zwölf Kanten mit einem weiteren Diamanten und berührt sechs weitere Diamanten, Spitze zu Spitze. Das Ganze ist eine perfekte kubische Struktur, in der auch die Zahlen Drei und Sechs realisiert sind durch die Tetraeder in den Zwischenräumen.  Man kann sich das Ganze vorstellen als Gebilde, welches ausschließlich aus Tetraedern gemacht ist, dann ergeben sich in den Leerstellen die Diamant-Doppelpyramiden (Oktaeder), oder umgekehrt, man stellt sich das Ganze aus Diamant-Doppelpyramiden vor, dann ergeben sich in den leeren Räumen die Tetraeder. 
Es ergibt sich so eine perfekte Vereinigung der Zahlen Drei und Vier, der Zahlen für Instinkt und Willen, der Zahlen für Handlung aufgrund von unwillkürlichem Impuls und Handlung aufgrund von bewußter Entscheidung.  
Für die Meditation mit dieser Struktur und die Einbindung in die Geometrie des menschlichen Körpers, schlage ich vor, den Kopf in die Spitze der Pyramide zu projizieren und die Füße in die gegenüberliegende Spitze der nach unten gerichteten Pyramide.
Die vier Ecken der quadratischen Pyramidenbasis liegen genau nach vorne, nach hinten und zu beiden Seiten. So ist der Körper ausgerichtet und geteilt in rechts/links, vorne/hinten und oben/unten.
Die Schultern fokussieren die Energie der vier oberen Tetraeder und die Hüften fokussieren die unteren vier.
Für die Ausrichtung im Verbund mit dem Kollektiv, dem Gruppenbewußtsein, stelle ich mir, als Frau, in dem Würfel unter meinen Füßen alle Frauen vor, die ich gerne als Mütter hätte und die auch gerne meine Mutter sein würden. Für Männer wäre das der Platz für ihre Väter. Im Würfel über meinem Kopf wäre der Raum für alle Frauen, die mich gerne als Mutter hätten. Die Würfel zu beiden Seiten sind für alle Frauen, die mich gerne zur Schwester hätten. Der Würfel hinter mir ist der Platz für Männer, die mir gute Väter wären und meiner guten, erwachsenen Söhne, der Würfel vor mir ist der Raum meines Ehemanns und meiner noch nicht erwachsenen Söhne. Für Männer wäre es umgekehrt.
Die zwölf Nachbardiamanten, mit denen ich gemeinsame Kanten habe, teile ich in drei Gruppen von jeweils vier ein:
Oben: Vier Lehrer, die meine Unwissenheit sehen und beschließen, ihr Wissen und ihre Weisheit mit mir zu teilen. Diese vier Lehrer haben auch gemeinsame Kanten mit meinen Töchtern, meinen Schwestern, meinen Vätern und erwachsenen Söhnen, meinem Ehepartner und meinen jungen Söhnen. Durch sie erhalte ich ihre Ratschläge und ihre Anliegen. Meinen Lehrern verpflichte ich mich mit meinem Leben und stelle mich unter ihr Urteil und ihren Schutz. Genauer gesagt: Falls ich mich als so stur erweisen sollte, daß es meinen Tod erfordern würde, eine bestimmte Lektion zu lernen, dann hat mein Lehrer meine Zustimmung, mein Leben zu beenden.
Unten: Vier Schüler, die in meiner Person und meinen Handlungen etwas sehen, was sie selbst gerne  lernen würden. Diese Vier haben gemeinsame Kanten mit meinen Müttern, meinen Schwestern, meinen Vätern und erwachsenen Söhnen, meinem Mann und meinen jungen Söhnen. Durch sie teile ich meine Erfahrungen, mein gesammeltes Wissen und Weisheit. Auch meinen Schülern verpflichte ich mich mit meinem Leben, stelle mich unter ihr Urteil und ihren Schutz. Genauer gesagt: Sollte ich sie etwas Falsches gelehrt haben oder es versäumt haben, Wesentliches mitzuteilen und auf diese Art für sie unüberwindliche Hindernisse auf ihrem Lebensweg errichtet haben, dann sollen sie ermächtigt sein, mich aus dem Weg zu räumen.
Um die Mitte herum:  Vier Wesen, die das Schicksal um mich herum gestellt hat, die ich bewerten, beurteilen, meistern, in die Schranken weisen, korrigieren und möglicherweise eliminieren muß. Diese vier haben gemeisame Kanten mit meinen Lehrern, meinen Schülern, meinen Schwestern, meinen Vätern und erwachsenen Söhnen, meinem Ehepartner und meinen jungen Söhnen. Sie sind die Fallstudien um notwendige Disziplin und notwendige Vorgehensweisen zu erarbeiten. 
Auch dieser Aufgabe verpflichte ich mich mit meinem Leben. Genauer gesagt: Sollte ich es versäumen, einen Fehler zu erkennen, bin ich damit einverstanden aufgrund meiner Unwissenheit zu sterben und die betreffende Person in der Zukunft als mein Elternteil zu akzeptieren. Wenn ich den Fehler erkenne, benenne und verurteile, es aber versäume, diesen Fehler in mir selbst zu korrigieren, dann bin ich notfalls mit meinem Tod einverstanden und akzeptiere die betreffende Person als mein zukünftiges Kind. Falls ich die betreffende Person mit ungerechtfertigten Anschuldigungen verletze und ein auf Lügen basierendes Urteil über sie fälle, dann stimme ich zu, daß sich die Beziehung umdreht und ich ihrem Urteil unterstellt werde. Falls ich die üble Nachrede aufrechterhalte, stimme ich zu, daß ich für immer von ihrer Existenz ausgeschlossen werde. Der Ort der Abtrennung ist der Diamant in jedem der Würfel, die den zentralen Würfel nur an den acht diagonal liegenden Ecken berühren. Das sind acht potentielle Plätze für vollständige Ablösung. Diese Trennung ist möglich, denn die gesamte Struktur ist nicht statisch, sondern sie pulsiert, hat einen Rhythmus von Ausdehnung und Kontraktion. Daher kann der diagonale Diamant abgestoßen werden, wenn die Rhythmen aus der Synchronisation kommen. Er wird auch von all den Diamanten, die mit dem zentralen Diamanten in Verbindung stehen abgestoßen, obwohl diese mit dem abzustoßenden Diamanten gemeinsame Kanten haben. Auch Kanten, die vorher gemeinsam gehalten wurden, bewegen sich durch den Impuls der Abstoßung auseinander, der jedem Impuls, der in der abzustoßenden Struktur generiert wird, entgegengerichtet ist. Die natürliche Eigenschaft des in Wahrheit und Gerechtigkeit verweilenden Bewußtseins, lange Perioden von Stille zu generieren tut den Rest. Die Unruhe, die Panik im Bewußtsein des Ungerechten stößt sich sozusagen durch die im Inneren generierten Impulse selber ab.

Das ist tatsächlich das Herz und die Seele dieser Meditation. In China gibt es ein Sprichwort: "Wenn man Pläne für die Zukunft macht, dann ist die erste Frage: Wer? Mit wem will man in Zukunft zu tun haben? Die zweite Frage ist: Was? - Was will man gemeinsam tun, welche Projekte realisieren? Die dritte Frage ist: Wo? Berge oder Ebene, See oder Fluß etc. Die vierte Frage ist: Welches Klima? Will man mehr Sonne oder auch mal Schnee? Bevor man also an das Wetter denkt und die Umgebung, oder sogar die eigentliche Beschäftigung, sollte man an die Menschen denken. Eine gute Zukunft zu gestalten, bedeutet zuallererst die Fähigkeit, schlechte Menschen zu eliminieren oder sonstwie von sich fernzuhalten.

Hier ein paar Grafiken, die diese Meditation zur Klärung der Beziehungen darstellen, so daß wir eine Distanz herstellen können zu den Leuten, die wir nicht in unserem Leben haben wollen.
 Zusätzlich zu der obigen Anordnung der Familienmitglieder um die eigene Person herum, gibt es natürlich die Möglichkeit, daß die realen Mütter, Väter, Geschwister, Partner und Kinder, die man im Laufe seines Lebens hatte, gar nicht so gutartig waren und sich nicht für ein zukünftiges Miteinander eignen. In diesem Fall werden die betreffenden Menschen letztlich auf die vier Plätze des "Gerichts" transferiert. Mütter und Töchter (Väter und Söhne, für Männer) wandern zunächst auf den Platz der Geschwister zu beiden Seiten. Wenn die Beziehung weiterhin dysfunktional bleibt, dann werden sie auf die "Gerichtsplätze" verschoben. Gegengeschlechtliche Familienmitglieder kommen sofort dahin.
Was bedeutet "Trennung" oder "Elimination" in der Praxis? - Es kann Tod bedeuten, entweder für den, der eliminiert werden soll oder für mich. Beides ist gleichermaßen akzeptabel, solange wir in voneinander getrennte Dimensionen kommen. Das ist das "Eintrittsgeld".

Da wir aber Grund zu der Annahme haben, daß sogar die Dimension der Toten irgendwie mit der Dimension der Lebenden auf eine Art verbunden wurde, die uns die Freiheit verwehrte, eine gute Zukunft zu gestalten, können wir verstehen, daß das ein großes Problem war und es deshalb so lange gedauert hat, eine Lösung zu finden. 
Der Schlüssel dazu sind die "inneren Dimensionen": Der Raum der nicht inkarnierten Wesen, die sich mit mir im Einklang befinden, ist innerhalb meines physischen Körpers. Wir teilen den selben Mittelpunkt, das selbe Zentrum. "Draußen" ist wirklich "Draußen". Raum ist nicht leer. Raum ist bereits etwas, er ist ein Element, der durch die Wirkung des schöpferischen Geistes entfaltet wird. Nur Leer ist Leer. Nichts ist Nichts. Deshalb ist das Universum endlich, auch wenn man seine Grenzen nie sehen können wird, denn die Augen sind das Sinnesorgan, welches Licht wahrnimmt und Licht ist nicht die schöpferische Quelle sondern das sekundäre Phänomen, das nach dem geheimen Ton des kreativen Gedanken entsteht und diesen ausdrückt. Raum entsteht wie eine Bugwelle vor dem Schiff des Lichts, der Raum entsteht da, wo das Licht hinwill.
Licht an sich ist weder gut noch böse. Es reflektiert die Qualität des Gedanken, der im kreativen Geist entsteht.
 
Daher, wenn das "Schiff" der Leute, die mit meinem "Schiff" nicht in der Synchronisation sind, sich durch den eigenen Impuls nach außen befördert, dann wird es in den eigenen, selbst-geschaffenen Raum reisen.

Als ich mit meiner Meditation an diesem Punkt angekommen war hatte ich einen interessanten Traum:
Ich bog mit meinem alten, Ex-Bundeswehr-VW-Bus, immer noch im Flecktarn-Style, in eine Straße ein und ein Mann sprang aus einem Haus und zielte mit einer Pistole auf mich, aber er schoß nicht und es war klar, daß er wußte, daß es ungerechtfertigt gewesen wäre. Er zog nur eine alte, gewohnte und bekannte Show ab. Ich fuhr weiter, es kam eine rechtwinklige Kurve nach rechts und dann hielt ich vor dem Haus einer Freundin, die ich aber sonderbarerweise vorher nicht gekannt hatte. Dann, sehr überraschend, waren wir gemeinsam in dem Haus des Mannes mit der Pistole am Anfang der Straße. Er hatte einige Marihuanapflanzen in seiner Wohnung. Er bemerkte mein Interesse und gab mit eine Handvoll. Dann rollte die Frau einen Joint, aber er war riesig und sie verwendete kein Zigarettenpapier, sondern ein ziemlich dickfleischiges großes Blatt einer mir unbekannten Pflanze.
Ich nahm einen Zug, aber es schien keine Wirkung zu haben. Dann sah ich einen kleinen Vogel oder einen sehr großen Nachtfalter in das Zimmer fliegen. Ich zeigte auf ihn und machte die anderen darauf aufmerksam, fragte, was das wohl sei. Das Ding flog geradewegs auf mich zu und verwandelte sich in eine Gans. Ich wollte Kontakt mit ihr aufnehmen, aber erinnerte mich daran, daß Gänse gerne zwicken und wie zur Bestätigung fing die Gans an, in meine Hände und Finger zu beißen, aber nicht sehr hart. Dann wechselte sie ihre Farbe. Vorher war sie unregelmäßig bräunlich gefleckt gewesen, jetzt war ihr Körper wie gemalt, altrosa und weiß, ihr Kopf und ihre Füße hatten ein weiches, fast grünliches Grau. Sehr schön. Sie sprang in meine Arme und wollte sich an mich kuscheln. Ich hatte noch immer Angst vor ihrem Schnabel. Ihr Kopf kam sehr nahe an mein Gesicht und ich sah, daß sie ihren eigenen Schnabel "geschluckt" hatte, er war wie an einem Scharnier nach innen in ihren Rachen geklappt. Die Gans rieb ihren Kopf an meinem Gesicht und gab mir viele Küsse. Nach kurzer Zeit trug ich sie dann in das Nachbarzimmer und setzte sie in ein Nest. Der Mann kam rein und sagte, er würde einen Partner für sie finden, denn sie sei noch fruchtbar, er wolle Küken züchten. Sie tat mir irgendwie leid. Dann sah ich, daß der Mann auch eine ganze Gruppe Hennen hatte.
Als ich aufwachte, wußte ich, daß meine Diamantenmeditation erfolgreich einen Sack Lügen zurechtgerückt hat, die gegen mich im Umlauf gewesen sein müssen. Gut.

Es ist sehr gesund, diese Art von Bildern anzuschauen und mit ihnen zu meditieren. Sie strukturieren das Gehirn. Gleichwohl ist es ungesund, sich ausschließlich auf so etwas wie die Merkabah zu konzentrieren, besonders weil diese Struktur zu viele Zahlen nicht beinhaltet und nur auf 3,6 und 9 basiert.

Ein bisschen mehr Zahlensalat:
Alle Kanten der Doppel-Pyramide (Oktaeder) und der acht Tetraeder haben die gleichen Längen. Wenn wir diesen den Wert "Eins" geben, dann bekommt die Kantenlänge des Würfels - die gleichzeitig der Durchmesser der Kugel ist, die genau um den Diamanten liegt - den Wert der Quadratwurzel aus Zwei. Das ist in der Musik der Wert des sogenannten "Tritonus", die genaue Mitte der Oktave, ein sehr mystischer Ton.
Nachdem ich ihn einige Male angehört hatte, verstand ich endlich die letzten beiden Hexagramme des I Ging ein bisschen besser. Hexagramm 63 heißt: "Nach der Vollendung" und Hexagramm 64: "Vor der Vollendung". Die alten Chinesen schrieben "Vor der Vollendung" ein etwas günstigeres Urteil zu, als "Nach der Vollendung", obwohl "Nach der Vollendung" den perfekten Zustand der friedlichen Vereinigung darstellt, aber er ist schwer aufrechtzuerhalten. Als ich den Triton hörte, begriff ich, daß er das Wesen von "Vor der Vollendung" beinhaltet und die ausgeformte Struktur mit den Seitenlängen "eins" sind das Äquivalent von "Nach der Vollendung".

Allerdings gibt es da ein Gerücht: 
DIE QUADRATWURZEL AUS 2 !!!
DER TEUFELSTON?

Das bringt einige Berühmtheiten mit ins Gespräch. Hier ist ein Zeitungsartikel von Ted Cruz's Kreuzzug gegen den "Teufelston", wie der Tritonus auch genannt wurde. Für mich ist das fast ein Beweis für seine wohltuende Wirkung, er öffnet den Raum, gibt Freiheit und Schutz. Schließlich korrespondiert er mit dem Durchmesser der Kugel um den Diamanten. Es ist keine Überraschung, daß er all jenen ein Dorn im Ohr ist, die mit Machenschaften der Suche nach Macht und Herrschaft über andere herumspielen.

"GLEN ELLYN, IL—Seeking to earn the confidence of evangelical voters and remain in contention for the Republican nomination ahead of Tuesday’s primaries, Ted Cruz has promised to rid all music of the “tritone,” a dissonant interval long associated with the devil.
Speaking to a crowd of supporters in Glen Ellyn, Illinois, one of five events the Cruz campaign scheduled in that state on the eve of its pivotal primary, the junior United States Senator from Texas condemned over five hundred years of musical practice for what he referred to as its “indulgent acquiescence to Satan’s favorite sound.”
“A pair of tones separated by three consecutive whole steps may at first seem perfectly harmless,” Cruz said, “but when played together or in melodic succession they pose a direct threat to the moral fabric of our great nation.”
Cruz, who has steadily lost support among evangelical Christians to his rival and GOP frontrunner Donald Trump over the past month, became the first current presidential hopeful from either major party to speak publicly on issues of musical importance. Not known for his musicological credentials, Cruz nonetheless dazzled the audience packed inside a large banquet hall an hour outside Chicago on Monday afternoon with a fiery sermon on music’s fall from grace, displaying a surprisingly firm grasp of the history of musical dissonance.
According to Cruz, music was at one time performed “in the service of God” and utilized pure, consonant intervals to “facilitate the act of worship.”
“One thousand years ago, God-fearing Christians just like yourselves were steadfastly avoiding the corruptive influence of the tritone,” Cruz preached. “Then, the unemployed troubadour class began to wander the European continent looking for handouts, promoting lust and worldly desire through sensuous lute songs that shamelessly employed the tritone to lure listeners toward sin.”
Gradually, Cruz continued, the interplay between dissonance and consonance found its way into sacred music, becoming normalized during the Renaissance before it was codified in the early Baroque period with the advent of tonality and the discovery of the dominant seventh chord.
“It is a sad fact of history that even the greatest, most devout of musical geniuses, Johann Sebastian Bach, would choose to feature such Satanic symbolism at the core of his polyphony,” Cruz said."

(source: http://www.submediant.com/2016/03/15/citing-evangelical-faith-ted-cruz-calls-to-ban-satanic-tritone/)

Das Video beginnt mit den reinen Tritonintervallen aufwärts und abwärts. Danach kommt eines der bekanntesten Beispiele ihrer musikalischen Anwendung, die Titelmusik aus "Der rosa Panther". Die Bilder sind aus diesem Blog. Ziemlich gesund für die Neuronenstruktur im Hirn, denke ich.


Als ich nach den mathematischen Formeln suchte, um die Höhe der Tetraeder zu berechnen, stieß ich auf eine weitere Kugel, die in der Struktur enthalten ist, die sogenannte "Kantenkugel", die alle Kanten des Würfels berührt. Sie ist größer als die Innenkugel, die nur die Seiten des Würfels berührt und kleines als die "Umkugel" die durch die acht Ecken des Würfels geht. Diese Mittlere Kugel schwebt um den Mitteldiamanten, ohne ihn zu berühren und die Spitzen der Tetraeder durchbrechen seine Oberfläche, sie stehen hervor, wie die "Hörner" des Gürteltiers. Der Radius dieser Mittelkugel ist ebenfalls "eins", ist also der selbe Wert, wie alle Kantenlängen der Tetraeder und der zentralen Doppelpyramide.

Ich habe sie in der Farbe "gold" abgebildet, sie scheint die Weisheit des "Mittelweges" zu repräsentieren. Wenn die Würfel aufeinandergestapelt sind, dann überschneiden sich auch die Volumina der goldenen Kugeln mit denen der Nachbarwürfel. Allerding sind die gemeinsamen Räume natürlicherweise und klar strukturiert durch den Berührungspunkt der benachbarten Pyramidenspitzen, der gleichzeitig auch der Berührungspunkt der Inneren Kugeln ist und die aufeinanderliegenden Kanten der Tetraeder in der Form eines perfekten Kreuzes.
Mir kommt dieses Arrangement wie der perfekte Ausdruck von friedlicher Interdependenz zwischen eigenständigen und  selbstwewußten Individuen vor, die einander in Stärke nicht nachstehen, jedoch nie danach streben, einander zu dominieren und sich gegenseitig zu überwältigen.

Hier einige der Zahlenwerte für die Längen, die in der Struktur auftauchen. Die Grafik ist eine genau proportionale Zeichnung.

"1":
Alle Kanten des Diamanten
Alle Kanten der Tetraeder
Radius der Inneren Kugel

"2":
Diagonalen durch die Würfelseiten
Diagonale der Mittleren Kugel
Abstand der Punkte, wo die Höhen gegenüberliegender Tetraeder durch die Oberfläche der Mittleren Kugel kreuzen.

"√2" = 1.4142 (Tritonus):
Würfelkanten
Durchmesser des Diamanten (Oktaeder)
Durchmesser der Inneren Kugel
Verhältnis des Radius&Durchmessers von der Mittleren Kugel zur Inneren Kugel.

"√1/2" = "1/√2" = "1/2*√2" = 0.7071:
Höhe der Pyramide über der quadratischen Basis
Radius der Inneren Kugel
Radius der Kreise die durch die Überschneidung der Mittleren Kugel mit den Würfelseiten entstehen
Verhältnis des Radius&Durchmessers von der Inneren Kugel zur Mittleren Kugel

"1/2*√1/2" = "1/4*√2" = 0.3536:
Verhältnis der Rauminhalte von Innerer Kugel zu Mittlerer Kugel

"2/√1/2" = "2√2" = 2.8284:
Verhältnis der Rauminhalte von Mittlerer Kugel zu Innerer Kugel

"√3" = 1.73205 (Theodorus Konstante):
Verhältnis von Radius&Durchmesser von Äußerer Kugel zu Innerer Kugel
Oberfläche einer Pyramide = Halbe Oberfläche des Diamanten (Oktaeders)
Oberfläche eines der Tetraeder

"1/3*√3" = "√1/3" = 0.5773:
Verhältnis von Radius&Durchmesser von Innerer Kugel zu Äußerer Kugel

"√6" = "√2*√3" = 2.449:
Raumdiagonale des Würfels
Durchmesser der Äußeren Kugel

"1/2√6" = "√3/2" = "√3/√2" = 1.225:
Radius der Äußeren Kugel
Verhältnis von Radius&Durchmesser von Äußerer Kugel zu Mittlerer Kugel

"3/2*√3/2" = "3/2*√3/√2" = "3/4*√6" = 1.8371:
Verhältnis der Rauminhalte von Äußerer Kugel zu Mittlerer Kugel

"2/3*√2/3" = 2/3*√2/√3" = "2/9*√6" = 0.54433:
Verhältnis der Rauminhalte von Mittlerer Kugel zu Äußerer Kugel

"3*√3" = "√27" = 5.1961:
Verhältnis der Rauminhalte von Äußerer Kugel zu Innerer Kugel

"1/3*√1/3" = "√1/27" = 0.1924:
Verhältnis der Rauminhalte von Innerer Kugel zu Äußerer Kugel

"1/3√6" = "√2/3" = "√2/√3" = 0.816:
Höhe der Tetraeder
Abstand der planparallelen Seiten des Diamanten (Oktaeder)
Abstand der Basisdreiecke gegenüberliegender Tetraeder
Radius einer vierten, noch kleinern Kugel im Inneren des Diamanten
Verhältnis von Radius&Durchmesser von Mittlerer Kugel zu Äußerer Kugel

"1 - 1/2*√2" = 0.2928:
Freier Abstand zwischen Mittlerer und Innerer Kugel = Differenz ihrer Radien
Abstand der Pyramidenspitzen zur Oberfläche der Mittleren Kugel
Länge der über die Obefläche der Mittleren Kugel hervorstehenden Tetraederkanten. (Kanten der "Hörner")

"1/2*√6 - 1" = "√3/√2 -1" = 0.2247:
Freier Abstand zwischen Mittlerer und Äußerer Kugel = Differenz ihrer Radien
Höhen des über die Mittlere Kugel hinausstehenden Teils der Tetraeder (Höhe der "Hörner")




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